Twitter im Umbruch & die Macht der digitalen Gewohnheit

Als Werkstudent im Social Media Team bei Maisberger fällt es manchmal gar nicht so leicht den Überblick zu behalten. Man muss ständig up2date sein, was die neuesten Trends und Veränderungen in den sozialen Netzwerken betrifft. Die meisten und grundlegendsten Veränderungen passieren derzeit auf Twitter. Das Netzwerk ist in Deutschland immer noch recht klein. Zum Vergleich: Twitter hat nur etwa eine Millionen aktive Nutzer in Deutschland. Instagram immerhin drei Millionen und bei Facebook, dem soziale Riesen sind mit 27 Millionen Nutzern ist fast jeder dritte Deutsche aktiv.[1]

Aber bei Facebook und Instagram tut sich derzeit nicht viel. Zumindest was die Benutzung der Netzwerke angeht. Bei Twitter hingegen ist einiges los! Twitter lebte bisher eigentlich davon, dass es das „Live-Netzwerk“ Nummer eins war. Mit der Erfindung des #Hashtags konnten Ereignisse rund um den Globus von allen Menschen gleichzeitig kommentiert und Informationen dazu gesucht werden. Das Besondere war, dass alle Tweets und damit die Menschen dahinter gleichermaßen beurteilt wurden und die Tweets entsprechend ihrem Absenden geordnet. Es galt also immer: Der aktuellste Kommentar steht auch ganz oben in der Suche. Aber nicht nur in der Suche, auch in der persönlichen Timeline war das Aktuellste immer ganz oben. So war Twitter, so liebte man Twitter. Ein Fav war ein Fav und ein Retweet war ein Retweet.

Aber genau dies ändert Twitter nun. Ähnlich wie bei Facebook, wo man teilweise sieht, was den Freunden gefällt obwohl sie es nicht geteilt haben, werden wir auch bei Twitter in Zukunft sehen, was unsere Followings so faven. Das gefällt längst nicht allen, soll heißen: den Wenigsten.[2] Twitter hätte eigentlich davon ausgehen können oder sollen, dass die Twitter-Nutzer sehr wohl wissen, was sie „nur“ faven und was sie retweeten wollen. Eine Entmündigung des Nutzers! So sehen es zumindest einige Menschen und rufen zu einem Twitterstreik auf. Am Freitag den 05.09.2014 zwischen 10 und 12 Uhr sollte nicht getwitter, nicht gefaved und nicht retweeted werden. Ein #Twitterstreik!

Twitter im Umbruch 1

Viel gemerkt von dem Streik hab ich ehrlich gesagt nicht. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich in dieser Zeit arbeiten muss und gerade diesen Text schreibe. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sonst irgendwer auch nur peripher unter diesem Protest leidet.

Ja es stimmt. Twitter wird Facebook auf eine gewisse Weise ähnlicher. Aber warum ist das so etwas Schlimmes? Ist das Netzwerk der selbst ernannten Internet-Avantgarde jetzt nicht mehr cool genug? Selbstverständlich gab es auch Drohungen, das Netzwerk zu verlassen:

Twitter im Umbruch

Da hat Twitter bestimmt ganz schön gezittert vor Angst einer Austrittswelle. Es erinnert mich ein bisschen daran, als Whatsapp von Facebook übernommen wurde. Auf einmal tauchten Boykott-Aufrufe auf und die Facebook-Timeline wurde überschwemmt mit Links zu alternativen Messengern. Allein das ist schon irgendwie ironisch. Aber viel wichtiger: Hatte das irgendeinen Effekt? Seid ihr abgesprungen von Whatsapp und nutzt jetzt Threema & Co.? Ich persönlich kenne genau einen aus meinem Bekanntenkreis, der das durchgezogen hat. Die Daten in seinem iPhone sind jetzt bestimmt viel sicherer.

Was zeigt uns das? Nicht neues. Der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier. Whatsapp ist nicht untergegangen nur weil das böse Facebook es gekauft hat und Twitter wird nicht untergehen, weil es seinen Algorithmus verändert hat. Zur digitalen Gewohnheit gehört es aber eben, dass man protestiert und jede Veränderung erstmal doof findet. Zur digitalen Gewohnheit gehört aber auch, dass man doch nichts ändert. Ich verfolge jetzt mal noch die letzte Viertelstunde des #Twitterstreiks und freu mich schon auf die nächste Boykotts & Austrittsandrohungen.

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Maisberger und das Phänomen „Oktoberfest“

Der Sommer neigt sich sicher dem Ende zu und der Herbst klopft schon bald wieder an unsere Agenturtür. Ganz zu schweigen von den Blättern, die bereits Ende August auf den Münchener Straßen lagen. Doch genau jetzt blühen München und Maisberger zu ihrer Höchstform auf:

In zwei Wochen ist es wieder soweit – das Oktoberfest oder wie der Münchener sagt, die Wiesn öffnet zum 181. Mal seine Pforten auf der Theresienwiese im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt. Es wird jeden Tag gefeiert, getanzt und viel Bier getrunken und das meist bis Mitternacht. Doch das war nicht immer so: Als am 17. Oktober 1810 ein Pferderennen, der erste Vorläufer zum heutigen Oktoberfest stattfand, dachte dabei noch niemand an Bierzelte, Fahrgeschäfte und Hendl. Dieses Pferderennen wurde nämlich zu Ehren des königlichen Brautpaares veranstaltet. Die „Wiese“ mitten im Herzen von München trägt seitdem den Namen der Braut Prinzessin Therese – Theresienwiese.

Das Fest brachte alle Menschen in geselliger Runde zusammen und es wurde im darauffolgenden Jahr beschlossen, dass es weiterhin stattfinden soll. Veranstaltet wurde das fröhliche Zusammenkommen dann vom „Landwirtschaftlichen Verein in Bayern“. Hierbei wurden Feierei, Pferderennen und landwirtschaftliche Ausstellungen vereint. Seitdem findet das heutige Oktoberfest jedes Jahr unter der Leitung der Stadt München statt.

Zu Zeiten der ersten Zusammenkünfte aßen und tranken die Wiesnbesucher im Freien. Kleine Bierbuden wurden von Bürgern, die ebenso Wirte als auch Schausteller waren, liebevoll geführt. In den oftmals kleinen Marktständen entstanden nach und nach Kegelbahnen, Kletterbäume und große Tanzflächen. Ende des 19. Jahrhunderts wurden aus den Buden dann schließlich die Bierzelte, wie wir sie heute kennen. Die zusätzlichen Attraktionen wurden ins Freie verlagert, um den Besuchern mehr Sitzplätze anbieten zu können. Nun fingen auch Musikkapellen in den Bierzelten an für eine ausgelassene Stimmung zu sorgen.

1881 eröffnete die erste Hendlbraterei, die das mittlerweile traditionelle Wiesnhendl bis heute an die hungrigen Besucher verkauft.

Die Wiesn ist für alle Münchener ebenso wie für alle Zuagroasten ein wirkliches Highlight und als solches wird es auch jedes Jahr aufs Neue gefeiert!

Auch die Maisbergers lassen sich das Volksfest der Volksfeste mit Kultstatus nicht entgehen. Ganz egal, ob es sich um einen gemütlichen Ausflug mit Kunden aus aller Welt handelt oder ob man sich einfach in geselliger Runde mit den Teamkollegen zusammensetzen möchte. Für die diesjährige Traineerunde wird es der erste Wiesnbesuch mit Maisberger sein und wir freuen uns schon jetzt auf einen lustigen Tag auf der Wiese, die die Welt bedeutet.

Die Maisbergers auf dem Weg zur Wiesn

Quelle: www.oktoberfest.de

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HTML… kann man sich dagegen schützen?

Technologie ist ein weites und kompliziertes Feld. Unsere Aufgabe als PRler: Technologie verständlich machen.

Denn obwohl Technologie in unserem Alltag so viel Platz  einnimmt, gibt es immer noch einige erschreckende (oder amüsante) Beispiele über die Unkenntnis bei so manchen technologischen Begriffen…

Quellen: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/ http://haetten-sie-gewusst.blogspot.de/2010/09/essenszeit-wie-viel-zeit-wir-am-tag-mit.html  http://www.latimes.com/business/technology/la-fi-tn-1-10-americans-html-std-study-finds-20140304-story.html#axzz2v2DIWhS3 http://de.globometer.com/gastronomie.php http://de.globometer.com/internet.php

Quellen: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/
http://haetten-sie-gewusst.blogspot.de/2010/09/essenszeit-wie-viel-zeit-wir-am-tag-mit.html
http://www.latimes.com/business/technology/la-fi-tn-1-10-americans-html-std-study-finds-20140304-story.html#axzz2v2DIWhS3
http://de.globometer.com/gastronomie.php
http://de.globometer.com/internet.php

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Social Media: Auf der Jagd nach heißem Content

Von Katharina Deppe

Twitter-ScreenshotWie ich auf die Agentur Maisberger aufmerksam geworden bin? Durch den Trainee-Blog!

Erst die informativen Beiträge zum Alltag der Maisberger-Trainees und -Praktikanten haben mich dazu verleitet, mich näher mit der Agentur zu befassen. Den Leser aufmerksam machen und im Idealfall auch für weitergehende Informationen zu interessieren – so sollte guter Content funktionieren! Weiterlesen

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Maisburger bei Maisberger

Es war so sicher wie das Amen in der Kirche – nun ist er da: der nächste Fleischskandal!

Leckere Krankenhauskeime auf dem heimischen Grill“ titelt Hans Zippert in seiner Kolumne für Die Welt Online. Dort heißt es – leicht ironisch, wie ich zu behaupten wage:

„Man muss keine Krankenkassenkarte vorlegen, um an das angereicherte Grillfleisch zu kommen, es reicht die EC-Karte, aber auch Barzahlung ist möglich, und zwar sowohl für Kassen- als auch für Privatpatienten.“ Weiterlesen

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Einer für alle, alle für einen

Maisberger_teamEin gutes Betriebsklima und ein herzliches Miteinander am Arbeitsplatz, das wünscht sich jeder und wirkt sich nachweislich positiv auf die Mitarbeitermotivation aus. Wer gerne zur Arbeit geht, arbeitet auch gerne. Fördern kann man solch ein gutes Klima ab und an mit Aktivitäten, die nicht am Arbeitsplatz stattfinden. Maisberger hat das getan – und alle Beteiligten hatten eine Menge Spaß!

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Achtung Kamera! – Tipps und Tricks für den richtigen Dreh -

Wichtig ist, was man sagt

Wichtig ist, wie man etwas sagt

Wichtig ist, wie man sich präsentiert

Achtung Kamera1

Wichtig ist also, wie man wirkt, während man etwas sagt und was man sagt, während man gleichzeitig darauf achtet, wie man sich präsentiert? Puh – Danke Kopf! Weiterlesen

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Sommerloch, welches Sommerloch?

Die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ist vorbei. Deutschland ist Weltmeister. Der Bundestag ist seit drei Wochen in der Sommerpause. Eigentlich sollte man meinen, dass die ganze Welt (oder zumindest Deutschland) jetzt in ein gemächliches Sommerloch fällt und die ganze Betriebsamkeit ein wenig einschläft.

Bei Maisberger kann davon keine Rede sein! Die Vorbereitung der Redaktions- und Themenpläne für die letzten Monate des Jahres ist in vollem Gange. Die erreichten Erfolge des ersten Halbjahres werden geordnet, analysiert und den Kunden präsentiert. Dazu werden neue Konzepte für bestehende Kunden entwickelt und auch die Neukunden-Akquise für das Jahr 2015 kommt ins Rollen. Aber nicht nur bei den Kunden tut sich etwas. In den letzten Monaten sah man fast wöchentlich neue Gesichter, die sich uns in einem Vorstellungsgespräch präsentierten. Probe-Arbeitstage wurden (und werden noch) durchgeführt und am 01. August wächst das Team schon wieder – eine junge Dame und ein junger Herr werden uns verstärken. Weiterlesen

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Vera war dann mal weg…

Für drei Monate eroberte Vera, Senior Beraterin bei Maisberger, halb Asien und erfüllte sich damit einen großen Traum. China, Hongkong, Taiwan, Japan und Indonesien – mit ihrem Rucksack auf dem Rücken zog Vera los und kam mit vielen asiatischen Leckereien und spannenden Geschichten wieder zu uns zurück. Weiterlesen

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Lady in Red

Dem aufmerksamen Leser unserer Website mag es wohl schon aufgefallen sein: Maisberger lebt in Kisten. In roten Kisten, um genau zu sein. Maisbergers wechseln tagtäglich ihren Arbeitsplatz – so lautet jedenfalls der Plan – um den Austausch und die Kommunikation untereinander ein bisschen lebendiger zu gestalten. Und irgendwie ist es ja auch schön, wenn jeder mal am Fenster sitzen darf. Dementsprechend hat keiner von uns einen festen Schreibtisch, aber trotzdem viel Zeug: Stifte, Blöcke, Notizbücher, Artikel, Zeitschriften, Kopfhörer – und Skurriles!

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Man möchte nicht meinen, was man innerhalb kürzester Zeit alles in so einer roten Kiste ansammelt. Ich bin seit gut drei Monaten hier und meine „Lady in Red“ quillt sozusagen über. Was aber wohl auch meiner nicht so stark vorhandenen Ordnungsfähigkeit zuzuschreiben ist. Frei nach dem Motto: Wer Ordnung hält, ist zu faul zum Suchen – Nur das Genie überblickt das Chaos. Keine gute Einstellung und ich arbeite daran. Weiterlesen

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