“Präsentieren will gelernt sein” oder “Übung macht den Meister”

Dass zwischen Theorie und Praxis manchmal Welten liegen, ist ja allgemein bekannt. Am eigenen Leib erfahren durften wir Trainees von Maisberger das an einem Wochenende im April: Freitag und Samstag fand die Weiterbildung „Präsent interagieren – interaktiv präsentieren“ mit Frau Dr. Lochner statt. Dabei ging es darum, uns für unterschiedliche Anlässe, bei denen wir präsentieren müssen, fit zu machen.

Nicht nur das Wie, sondern  auch das Was ist entscheidend

In der Schule oder an der Uni –  bei Referaten hat man die gängigen Tipps für gutes Präsentieren meist mehr als einmal gehört und inzwischen verinnerlicht: Blickkontakt, mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen, Hände weder verschränken noch einfach hängen lassen. Langsam, laut und deutlich artikulieren – theoretisch alles sehr einleuchtend! So weit, so gut! Entscheidend ist dabei aber auch, was man inhaltlich unter die Leute bringt. Erst wenn beides, also Inhalt und Präsentation stimmig sind, kann man das Publikum thematisch abholen und führen.

Sitzen oder Stehen…

…und wohin mit den Händen? Wenn man nicht gerade das Glück hat, an einem Flip Chart zu präsentieren oder etwas zu zeigen, hat man häufig das Problem, seine Hände irgendwo ansehnlich unterzubringen. Aber wo? Bei zahlreichen Übungen durften wir direkt in medias res gehen und uns selbst ausprobieren. Dabei präsentierten wir uns selbst und das Unternehmen Maisberger, schlüpften in die Rolle von Journalisten oder Kunden und spielten so allerlei Situationen nach. Und wenn einem trotzdem mal die passende Antwort gefehlt hat? Dann hatte unsere Trainerin die perfekte Strategie in petto, mit der man auch unangenehme Situationen bravourös meistert.

Lampenfieber: In guter Gesellschaft

Fast jeder kennt es, aber kaum einer gibt gerne zu, dass er darunter leidet: Lampenfieber. Wer vor Leuten sprechen muss, ganz gleich ob vor Kollegen oder vor Kunden, kennt dieses nervöse Kribbeln, bei dem man am liebsten nur noch die Flucht ergreifen würde. Frau Dr. Lochner erzählte uns, dass rund 95 Prozent aller Menschen unter dieser speziellen Aufregung leiden, wenn Sie vor einer herausfordernden Aufgabe stehen. Die Erkenntnis, dass ein Großteil der anderen auch unter Lampenfieber leidet, ist doch irgendwie beruhigend. Man ist in bester Gesellschaft.

Talent zur Rampensau?

Die eigenen Stärken und Schwächen beim Präsentieren aufzudecken und gezielt daran zu arbeiten hat uns Trainees viel gebracht. Festzustellen, dass die eigene Wahrnehmung oft gar nichts mit der Wirkung auf das Publikum zu tun hat, war für viele von uns eine neue und hilfreiche Erfahrung. Man muss keine Rampensau sein, um vor Leuten eine interessante und gute Rede zu halten. Wichtiger ist es, seinen eigenen Stil zu finden und diesen zu optimieren. Mit den Tipps, die uns Dorette Lochner gegeben hat, werden wir hier in Zukunft sicherlich punkten können.

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Arbeiten zur Probe – zwei Trainees plaudern aus dem Nähkästchen

Diesmal geht es in unserem Beitrag um den Probearbeitstag bei Maisberger – Laura und Christine erzählen von ihren Erfahrungen. Für Tipps und Tricks bitte weiterlesen! :-)

Das könnte dein Probe-Arbeitsplatz sein

Das könnte dein Probe-Arbeitsplatz sein

Worin seht ihr die Vor- oder Nachteile des Probearbeitens bei Maisberger?

Laura: An einem Probearbeitstag erlebt der Bewerber ganz gut die Stimmung im Team. Es gibt neben den Aufgaben genug Zeit für Gespräche. Das ist ziemlich wichtig, schließlich handelt sich es um die zukünftigen Kollegen

Christine: Das sehe ich ähnlich – und auch der Arbeitgeber möchte nicht nur sehen, ob jemand fachlich geeignet ist. Es geht darum ins Team zu passen.

Was erwartet die Bewerber an diesem Tag bei Maisberger?

Laura: Die Themen und Aufgaben sind ein Auszug aus alltäglichen Aufgaben, die zum Bewerberprofil passen. Daher ist konkretes Vorbereiten schwierig. Flexibilität (inhaltlich und von den konkreten Aufgaben her) sowie Offenheit gegenüber komplexen Themen und unterschiedlichen Personen sollte der Probearbeiter mitbringen.

Christine: Vor allem darf man keine Angst davor haben, Fragen zu stellen! Klar sind die Themen komplex, das bringt PR so mit sich. Das ist die Chance zu zeigen, dass man sich schnell in neuen Themen zurechtfinden kann. Manchmal bewältigen Probearbeiter auch dieselbe Aufgabe. So haben die Berater einen direkten Vergleich. Aber das ist unterschiedlich.

Habt ihr euch speziell auf diesen Tag vorbereitet?

Laura: Ich habe mich kaum vorbereitet. Klar, die Social Media Kanäle von Maisberger habe ich mir angeschaut und die Homepage. Aber mir war vorher unklar, was ich am Probearbeitstag genau machen sollte. Da hilft es vielmehr, wenn man vorher schon PR-Erfahrung gesammelt hat und diese dann auch anwendet. Außerdem sollte man sich vielleicht vorher überlegen, was man von anderen Trainees wissen möchte, aber auch von den schon etwas erfahreneren Mitarbeitern.

Christine: Du hast dir vorher schon Fragen überlegt? Wow, da warst du besser vorbereitet als ich. Die Fragen haben sich bei mir so im Laufe des Tages ergeben. Ich glaube eigentlich, dass man sich auf den Tag nicht groß vorbereiten muss – wer das Bewerbungsgespräch geschafft hat, sollte den Tag auch dafür nutzen, ganz genau zu schauen, ob man mit den Aufgaben und den Mitarbeitern zurechtkommt. Nicht nur Maisberger „probiert“ hier aus, auch der Bewerber soll das machen. Dann kauft niemand die berühmte Katze im Sack.

Was muss der Probearbeiter beweisen? Und was sollte er besser nicht machen?

Christine: Beweisen muss man nichts – niemand erwartet von einem potenziellen Trainee die Lösung für alle Probleme. Eigeninitiative und Kreativität sind an der Stelle der richtige Ansatz.

Laura: Zeige, dass dir PR nicht ganz fremd ist und dass du dich auch mit Social Media schon mal auseinander gesetzt hast. Einen Text für zum Beispiel eine Pressemitteilung erwarten wohl jeden am Probearbeitstag. Wichtig ist es, ins Gespräch mit den Maisberger Mitarbeitern zu kommen.

Wie viel Praxisrelevanz hat das Probearbeiten?

Laura: Meine Aufgaben am Probearbeitstag umfassten von einfacher Recherche bis hin zur Erstellung eines Social Media Konzepts mehrere Aufgaben. Ich denke, dass das Probearbeiten vor allem auch dazu dient, das Entwicklungspotenzial des Bewerbers zu testen, nicht nur sein schon vorhandenes Können. Deshalb gibt es auch etwas komplexere Aufgaben.

Christine: Im Grunde bekommt man an dem Tag ein paar kleinere Aufgaben und eine große. Am Ende des Tages muss ein Bewerber bei einer Präsentation zeigen, wie selbstsicher er oder sie auftritt und die eigenen Ideen vertreten kann.

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Kommunikation ist alles – Think different?

Am 16. März war es mal wieder soweit: Die dritte Generation von Apples iPad, schlicht „das Neue“ genannt, stand zum Verkauf in den Regalen bereit. Auch in München bildete sich bereits in den frühen Morgenstunden eine lange Schlange vor dem Flagship Store in der Rosenstraße. Die Leute konnten es nicht erwarten, ihr sauer verdientes Geld gegen eines dieser Gadgets einzutauschen, ohne es vorher auch nur einmal in Händen gehalten zu haben. Das öffentliche Interesse, das jede neue Produktvorstellung des Konzerns aus Cupertino weckt, ist beispiellos.

Sicher, Apple hat in den vergangenen zehn Jahren den Markt für Unterhaltungselektronik und Mobiltelefonie durch iPod und iPhone revolutioniert. Mit der Einführung des ersten iPads 2010 wurde nach konzerneigenen Angaben ja auch nichts weniger als die Post-PC Ära eingeleitet. Über Sinn und Unsinn eines Tablet-Computers lässt sich nun wunderbar streiten. Ebenso wie über die Unternehmenspolitik hinsichtlich des restriktiven Zugangs zur schönen neuen App-Welt für Anwendungen, die außerhalb der strengen Apple-Vorgaben programmiert sind. Mir kommt es jedenfalls häufig so vor, als ob man entweder Apfel-Überzeugungstäter ist oder sich in Fundamentalopposition befindet. Die hohen Verkaufszahlen allerdings belegen, dass die Wahrheit wie so oft irgendwo dazwischen liegt. Für Viele ist es nach wie vor ein Phänomen, wie es nach der Beinahe-Pleite in den 1990er-Jahren dazu kommen konnte, dass das Unternehmen mittlerweile eine solch herausragende Stellung einnimmt: Apple ist mit einem Börsenwert von rund 600 Mrd. US-Dollar das derzeit wertvollste Unternehmen der Welt!

Wesentlichen Anteil am Erfolg hat zweifellos die Kommunikationsstrategie des Konzerns. Diese ist in besonders in einer Hinsicht einmalig. Apple verfügt über eine Attraktivität, die eine aktive PR-Arbeit fast schon überflüssig macht. Die Message, die transportiert wird, ist klar: Mach‘ dein eigenes Ding und heb‘ dich von der Masse ab! Zugegeben, in Sachen intuitiver Bedienkonzepte war Apple der Konkurrenz schon immer weit voraus. Aber erst seit Mitte der 90er Jahre scheint der Konzern daraus endlich Kapital schlagen zu können. Bemerkenswert ist, dass trotz der technischen Ebenbürtigkeit von Konkurrenzprodukten bislang kein Wettbewerber auch nur annähernd in der Lage ist, ein solches Lifestyle-Gefühl mit einem technischen Gerät zu verbinden.

Typisch für die Kommunikation von Apple sind beredtes Schweigen und vage Produktankündigungen. Und doch reicht das aus, um Fachpublikum wie Journalisten zu den Veranstaltungen strömen zu lassen. „Wir haben da etwas, dass Sie sehen sollten – und anfassen!“, so war im Februar in der Einladung zur Vorstellung des neuen iPads in San Francisco zu lesen. Die Ankündigung einer Keynote genügt, damit die gesamte (Fach-)Presse Gewehr bei Fuß steht. Während der Events nutzen die Anwesenden Social Media, um alle Welt live über das neue Produkt zu informieren. Die Klaviatur der Psychologie der Massen beherrscht Apple par excellence: Let‘s go viral, Baby!

Erstaunlich ist auch, dass Apple – gemessen an seiner Marktposition – verhältnismäßig wenig Pressemitteilungen veröffentlicht: Inklusive Quartalsmeldungen und Ankündigungen von Patentrechtsklagen waren es im Jahr 2011 gerade einmal 50. Trotzdem erreicht der Konzern damit eine maximale Medienabdeckung.

Ein weiterer Faktor in der Öffentlichkeitsarbeit ist das gezielte Streuen von Vorabinformationen durch scheinbare Zufälle, im Fachjargon „Leakage“ genannt. Jeder kennt die Meldungen vom liegengelassenen neuen iPhone in einer Bar in San Francisco. Ob dies vorsätzlich oder zufällig geschehen ist, sei dahingestellt. Apple bleibt immer vage, heizt die Spekulationen an und erzeugt damit maximales öffentliches Interesse. Hinzu kommt, dass Messeauftritte, ausgenommen die firmeneigenen Veranstaltungen, gänzlich ausbleiben. Weder auf der CES noch bei der CeBIT erachtet es das Unternehmen als notwendig, Präsenz zu zeigen. Apple ignoriert seit jeher die wichtigsten Branchentreffen und verkauft trotzdem weltweit geschätzte 12 Mio. neue iPads im ersten Quartal 2012! Oder vielleicht gerade deshalb?

Hinzu kommt der Mythos Steve Jobs. Der charismatische Gründer und spätere Retter des Unternehmens verkörperte bis zu seinem Tod das, wofür Apple-Produkte stehen: Innovation, Intuition und stringentes Design. Das ist Segen und Fluch zugleich. Einerseits zehrt der neue Konzernlenker Tim Cook von diesem Mythos, andererseits wird er langfristig nicht umhin kommen, kommunikationsstrategisch neue Wege zu gehen, um die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Eine fast ausschließlich auf Image basierende PR-Strategie wird meiner Ansicht nach zukünftig nicht mehr ausreichen um die Spitzenposition zu halten. Technisch sind Konkurrenzprodukte mittlerweile oft besser ausgestattet und im Preis meist deutlich günstiger. In der öffentlichen Kommunikation des Konzerns spielt dies allerdings überhaupt keine Rolle. Apple versteht sich in jeder Hinsicht als Leader und nicht als Follower. Amen!

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CeBIT 2012 – Wolken, wohin man schaut!

Das VMware PR-Team auf der CeBIT, v.l.n.r.: Michaela, Christian, Katharina (Foto: Maisberger)

Die CeBIT, weltweit größte Kongress-Messe der ITK-Branche, lockte vom 6. bis 10. März 2012 mehr als 4.200 Unternehmen aus rund 70 Ländern nach Hannover. Seit mehr als 25 Jahren treffen sich dort alle bedeutenden IT-Unternehmen, um neue Produkte vorzustellen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und sich über Trends auszutauschen. Für uns als PR-Agentur ist die CeBIT eines der wichtigsten Branchen-Ereignisse, viele unserer Kunden und Partner sind vor Ort. Für mich als Trainee eine prima Gelegenheit, diese einmal persönlich kennenzulernen und unseren Ansprechpartnern bei Pressegesprächen beratend zur Seite zu stehen.

Cloud Computing – die Möglichkeit Software-Ressourcen direkt über das Internet zu beziehen und zu nutzen – war eines der heißesten Themen in diesem Jahr. Klar, dass da unser Kunde VMware, Spezialist für Virtualisierung und Cloud-Infrastrukturlösungen, nicht fehlen durfte. Passend zum diesjährigen CeBIT-Motto „Managing Trust“ lag unser Fokus bei allen PR-Aktivitäten auf Vertrauen, Sicherheit und Management in der Wolke. Die Herausforderung dabei: Jeder spricht von Cloud Computing, doch wie unterscheiden sich die Angebote unseres Kunden von denen anderer Hersteller?

VMware Pressefrühstück (Foto: Maisberger)

VMware Pressefrühstück (Foto: Maisberger)

Um die Vorteile des Cloud Computings greifbar zu machen, hatten wir im Namen von VMware, Journalisten zu einem Pressefrühstück auf der CeBIT eingeladen. Sechs deutsche Service Provider, die Cloud-Dienste auf Basis von VMware-Lösungen anbieten, berichteten von ihren Erfahrungen mit Anwendern und standen den Journalisten Rede und Antwort. Natürlich gab es zum Nachlesen auch eine Pressemappe mit Anwenderberichten, Q&As und Kurzportraits, die wir im Vorfeld der Messe geschrieben hatten.

VMware war auf der CeBIT vielerorts präsent, u.a. auf dem Virtualisation & Storage Forum in Halle 2, Stand A40, beim Speaker’s Corner sowie auf den CeBIT Global Conferences und dem House of CIO. Besonders spannend war für mich der OneMinute Pitch im TV-Studio von NetMedia. Nur 60 Sekunden hatte unser Kunde Zeit, um seine Softwarelösung vor laufender Kamera vorzustellen. Die fertigen Videos aller Teilnehmer wurden anschließend ins Netz gestellt und die Internet-Community gebeten, den besten Spot zu bestimmen. Zu gewinnen gab es ein „Advertising-Paket“ in Höhe von 15.000 Euro.

"Es ist nicht alles Cloud was glänzt!" - VMware Pressedinner im Restaurant Titus (Foto: Maisberger)

"Es ist nicht alles Cloud was glänzt!" - VMware Pressedinner im Restaurant Titus (Foto: Maisberger)

Ein weiteres CeBIT-Highlight war unser VMware Pressedinner. Unter dem Motto „Es ist nicht alles Cloud was glänzt!“ diskutierten Journalisten und Kunde bei einem innovativen 3-Gänge-Menü über Fragestellungen wie „Wie sicher sind die Daten in der Cloud?“, „Können Unternehmen ihre Daten  jederzeit wieder zurückholen?“ und „wieweit gehen im Zweifel die Rechte von Sicherheitsbehörden und Regierungsorganisationen?“

Nahm den Innovationspreis-IT entgegen: Matthias Schorer, Cloud Leader for Enterprise CEMEA bei VMware (Foto: Maisberger)

Nahm den Innovationspreis-IT entgegen: Matthias Schorer, Cloud Leader for Enterprise CEMEA bei VMware (Foto: Maisberger)

Zum krönenden Abschluss unserer Woche in Hannover sicherte sich VMware den 1. Platz beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand im Bereich Server-Virtualisierung. Vor hochkarätigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und der ITK-Branche nahm Matthias Schorer, Cloud Leader for Enterprise CEMEA bei VMware, den Award bei einer feierlichen Preisverleihung entgegen.

Ein Speaking-Slot bei den CeBIT Global Conferences, dreimal Talkgast im CeBIT Studio Mittelstand sowie sechs Interviews mit der IT- und Channelpresse: Mit dieser schönen Bilanz im Gepäck, ging für mich eine spannende Zeit mit vielen neuen Eindrücken und interessanten Begenungen in Hannover zuende. Bei der Heimreise nach München war übrigens keine einzige Wolke zu sehen!

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Wie wird man eigentlich Maisberger?

Hallo liebe Leser,

Aufmerksamen Verfolgern unseres Blogs ist wahrscheinlich aufgefallen, dass in einer der letzten Ausgaben zum ersten Mal die Position des Trainees Online Communications erwähnt wurde. Ich bin derjenige, der sie ergattert hat und werde auf diesem Wege ein wenig von meinem Werdegang erzählen, von den ersten Tagen im neuen Job und welche Voraussetzungen man am besten für ein Agenturleben mitbringen sollte.

Mein Name ist Tobias, bald 28 Jahre alt, einer der letzten Diplomstudenten, einer der ersten die unter den Studiengebühren zu leiden hatten, Generation Praktikum. Ursprünglich aus dem tiefsten Oberbayern, dennoch relativ dialektfrei, verschlug es mich nach dem Abitur zu Studienzwecken nach Köln – wo sonst könnte man sich als Bayer wohlfühlen? An der dortigen Sporthochschule (ja genau, die mit dem Aufnahmetest und der RTL2-Dokumentation) begann ich mein Studium mit dem Namen Sportwissenschaft, gelangte mit fortschreitender Semesteranzahl jedoch zunehmend in die Bereiche der Kommunikations- und Medienwissenschaft, sowie des Marketings. Zahlreiche hauptsächlich marketingorientierte Praktika bestärkten mich in dem Entschluss, mich weg vom Journalismus zu orientieren.

Und so entschloss ich mich, nach meinem Diplomstudiengang einen Auslandsaufenthalt dranzuhängen, 1 Jahr Toronto, Marketing. Erst nach dieser Erfahrung fühlte ich mich bereit, ins Berufsleben einzusteigen. Mit der Befürchtung eines einen langen, schleppenden Prozesses begann ich, erste Bewerbungen auszusenden und wurde innerhalb einer Woche zum Interview bei Maisberger eingeladen.

Die größten Bedenken wurden mir bereits genommen, als ich in den für das Interview vorgesehenen Raum geführt wurde – das Wohnzimmer, eine Kakophonie aus Moderne und altrussischer Eleganz, mit Glastür und Ottomane, Ohrensessel und Kronleuchter. In so einem Raum kann man gar nicht aufgeregt sein, und so lief das knapp einstündige Interview sehr entspannt ab. Neben der Raumausstattung trugen natürlich auch die beiden Interviewführenden, Geschäftsführer Dr. Pschera und Social Media Strategist Klaus Daidrich dazu bei. Es entwickelte sich eine nicht alltägliche, aber umso effektivere Art des Bewerbungsgespräches – nämlich ein tatsächliches Gespräch, bei dem vordergründig wenig über Erwartungshaltung, Stärken und Schwächen und andere standardisierte Bewerbungsthemen aus dem Lebenslauf geredet wurde, subtil aber doch alles Relevante abgefragt wurde. Die ganze niveauvolle Unterhaltung über Sinn und Zweck von Social Media, ganzheitliche Kommunikationsmaßnahmen und die Aufgaben einer PR-Agentur in gelöster Atmosphäre sollten mir bereits einen Vorgeschmack auf das Betriebsklima liefern. Augenscheinlich waren meine Gesprächsbeiträge überzeugend, da ich nur ein paar Tage nach dem Interview zu einem Probearbeitstag eingeladen wurde.

Dieser Tag ist ein Testlauf, sowohl was Arbeitsauffassung, Fähigkeiten und Entwicklungspotential betrifft, als auch, ob man menschlich in das Team passt. Ich bekam 2 Aufgaben gestellt, die Analyse einer Homepage mit Aufzeigen der Verbesserungspotentiale sowie die Entwicklung eines groben Entwurfes einer Marketingkampagne mit integriertem Social Media Einsatz. Hört sich nach viel Arbeit an, war aber in der gegebenen Zeit von 6 Stunden sehr gut zu erledigen. Zwischendurch, etwa beim gemeinsamen Mittagessen hatte ich auch noch genug Gelegenheiten, um meine zukünftigen Kollegen bereits ein wenig kennenzulernen. Abschließend durfte ich die Ergebnisse vor den Vorgesetzten präsentieren und tat dies erfolgreich genug, um ein paar Tage später ein Jobangebot zu erhalten. Meine Befürchtung, monatelang auf Jobsuche zu sein hat sich demnach in knapp 2 Wochen für haltlos herausgestellt.

So trat ich Anfang Februar meine neue Stelle an und wurde nicht enttäuscht. Nicht nur, dass sich die positiven Eindrücke aus dem Bewerbungsgespräch und dem Probearbeitstag  bestätigt haben,  auch die Arbeitsinhalte sind sehr interessant und vielseitig. So bin ich seit dem ersten Tag bereits mit zahlreichen Kunden in Kontakt und in Projekte involviert, gleichzeitig aber auch intern bereits Ansprechpartner für Fragen rund um Social Media und lerne so täglich einiges dazu. Dadurch habe ich bereits ein berufliches Ziel erreicht: Gerne in die Arbeit zu gehen.

Ich persönlich hätte nach dem Abitur nicht gedacht, mich nun in diesem Tätigkeitsfeld wiederzufinden, aber angesichts meiner bisherigen Entwicklung sehe ich zumindest jetzt meinen weiteren beruflichen Weg deutlich vor mir: Es geht nach oben ;-)

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3 Fragen an – Neu-Trainee Elisabeth


Redaktion: Wo kommst Du her, wo willst Du hin?
Elisabeth: Ursprünglich komme ich aus Murnau am Staffelsee, aber schon kurz nach dem Abitur verschlug es mich ins schöne München. Hier begann ich ein Bachelorstudium „Kommunikationswissenschaft und Medienforschung“ an der LMU und sammelte nebenbei erste redaktionelle und journalistische Erfahrungen. Schnell wurde mir jedoch klar, dass weder die Redaktion einer Tageszeitung noch eines Fernsehsenders das Ziel meiner beruflichen Träume sind. Meine Ambitionen wurden durch 16-Tage-Non-Stop Wies’n-Berichterstattung und intensive Recherche über kleinliche Lokalpolitik zunichte gemacht.
Wohin sollte meine berufliche Reise dann führen? Nach einem dreimonatigen Praktikum in einer Münchner PR-Agentur stand fest: Es sollte in Richtung Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation gehen! Besonders die Mischung und Vielfältigkeit von kreativen, kommunikativen und organisatorischen Aufgaben faszinierte mich. Nach Ende meines Bachelorstudiums entschied ich mich aber zunächst für das Masterstudium „Medien und Politische Kommunikation“ in Berlin. Trotz vieler neuer Eindrücke und einer schönen Zeit hat mich als „waschechte“ Bayerin schon bald eine große Sehnsucht nach der Heimat gepackt. Nun war klar: Nach dem Studium sollte mein Berufsleben mit einem Traineeship im Bereich Unternehmenskommunikation in MÜNCHEN starten!!!
Deshalb bin ich sehr glücklich seit knapp einem Monat bei Maisberger an Bord zu sein. Thematisch war ich allerdings zunächst völlig desorientiert – Virtualisierung, Cloud-Computing, Replikation, Deduplizierung???!!!
Aber schon die ersten Wochen bei Maisberger haben mir gezeigt, dass die IT-Welt durchaus spannend ist! Jetzt sind meine nächsten „Reiseziele“, mich gänzlich in die Thematik einzuarbeiten, möglichst viele, umfassende Erfahrungen zu sammeln und alles über erfolgreiche Unternehmenskommunikation zu lernen.

Redaktion: Was erwartest Du Dir von einem 12-monatigen Traineeship bei Maisberger?
Elisabeth: Von meinem Trainee-Dasein bei Maisberger erwarte ich eine umfangreiche Ausbildung zur PR-Beraterin. Zunächst möchte ich in einem teamorientierten und kommunikativen Arbeitsumfeld meine bisherigen Kenntnisse im Bereich der Unternehmenskommunikation ausbauen. Gleichzeitig ist mir eine abwechslungsreiche und kreative Tätigkeit sehr wichtig, denn das Recherchieren und Erstellen von Texten und innovativen Kommunikationskonzepten, wie auch organisatorische Aufgaben bereiten mir viel Freude. Auch in Gebieten, in denen ich bisher nur wenig Erfahrungen machen konnte, wie Social Media und Event-Planung, hoffe ich viel zu lernen. Erste Erfahrungen durfte ich mit dem Verfassen von Blogbeiträgen, Gezwitscher über Wolken und der Organisation eines Presse-Dinners bereits sammeln. Langfristig wünsche ich mir Chancen zur stetigen beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung.

Redaktion: Wie entspannst Du Dich nach der Arbeit / am Wochenende?
Elisabeth: Nach einem intensiven Arbeitstag entspanne ich am besten beim Joggen an der Isar oder bei einem Treffen mit Freunden. An den Wochenenden reise ich gerne in die „alte“ Heimat nach Murnau (Berge, Seen und frische Luft) oder in die zweite, alte Heimat nach Berlin (Weltstadt, Trubel und Smog). So sind Abwechslung und Entspannung garantiert!

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Drei Fragen an – Daniela über ihr Traineeship bei Maisberger

Daniela, Account Manager Maisberger GmbH

Interview mit Daniela, Account Manager und Ex-Trainee bei Maisberger.

Redaktion: Warum wolltest du dein Traineeship in einer Agentur machen statt in einem Unternehmen?
Daniela: Ganz klar wegen zwei Dingen: Kreativität und Varietät.
Punkt 1, Kreativität: Ich habe vor meinem Traineeprogramm bereits ein Praktikum in der Marketingabteilung eines großen deutschen Unternehmens absolviert. Die einzelnen Agenturen, mit denen wir zusammenarbeiteten, hatten uns immer perfekt ausgearbeitete Konzepte vorgelegt. An deren Entstehungsprozess war ich aber nie beteiligt, wir haben die Vorschläge lediglich immer für gut oder verbesserungswürdig befunden und dann den Ball wieder zurückgespielt. Da war für mich klar: Ich muss in eine Agentur, denn ich will selbst Ideen entwickeln, austüfteln und letzten Endes natürlich auch umsetzen.

Punkt 2, Varietät: Eine Agentur ist für mich zum großen Teil eine Schreib- und Ideenwerkstatt. PR ist ein Handwerk, und den gesamten Werkzeugkasten macht man sich einfach am besten in der Agentur zu eigen. Egal, ob ich Artikel schreibe, platziere, Interviews führe, Events organisiere oder Social Media Kanäle bespiele – alle unterschiedlichen Projekte schaffen ein solides Fundament, auf dem man hervorragend aufbauen kann. Im Unternehmen wird es mir dagegen schwer gelingen, eine solch breite Basis zu schaffen, denn dort arbeite ich nur mit spezifisch aufs Unternehmen zugeschnittenen Werkzeugen.

Was war dein persönliches Highlight in dem Trainee-Jahr?
Ach, da gab es so einige Highlights… diese ganzen „ersten Male“! So ein Traineejahr ist eigentlich an sich ein einziges Highlight. Ich erinnere mich beispielsweise gern an die erste Podiumsdiskussion, bei der ich zwar nicht mein letztes Hemd, aber meinen ersten Blazer an die Presseleiterin unseres Kunden verliehen hatte… Der erste Pitch, die erste Geschäftsreise, das erste Clipping auf der Titelseite einer FAZ-Beilage… ach, ich fand ehrlichgesagt schon meine erste selbst verfasste Case Study ein kleines Highlight. Definitiv hervorzuheben ist aber das absolut am hellsten strahlende Highlight: Das erste Mal die Macht der Medien unmittelbar spüren. Und darauf dann nach den Regeln der Krisenkommunikation entsprechend reagieren – mein Team hat mir das anschaulich vorgeführt. Das hat mich nachhaltig beeindruckt.

Welche Tipps hast du für alle, die in der PR-Branche Fuß fassen wollen?
Also ich würde generell jedem den Einstieg über eine Agentur empfehlen, denn egal wie man sich weiterentwickeln möchte, man profitiert später sowohl im Unternehmen als auch in der Redaktion von den Erfahrungen, die in der Agentur gesammelt werden. Gerade als Quereinsteiger bietet sich ein sinnvoll aufgebautes Traineeprogramm regelrecht an, um das Rüstzeug für die PR zu lernen.

Und der ultimative Tipp: Sei offen! Offen für komplexe Themen, unterschiedliche Schreibstile und neue Ideen. Und vor allem sei offen gegenüber den Leuten, mit denen du zu tun hast. PR ist people business – die Branche lebt vom Reden, Argumentieren und Kontakten! Ebenso wichtig: PR kennt keine Angst! Du also auch nicht. Viele Wasser sind kalt, aber gerade wenn man erst mal hilflos paddelt, wird einem schnell warm. Was auch nicht schadet, gerade weil ich vor kurzem gelesen habe, dass wir anscheinend den 7.-stressigsten Job haben: Wir retten keine Menschenleben! Manchmal darf man sich einfach echt nicht verrückt machen lassen – von niemandem.

Und jetzt fällt mir gleich noch ein Tipp ein, weniger zum Fuß fassen als vielmehr für wenn man schon mit beiden Beinen in der PR drinsteckt: Wenn du meinst es geht nicht mehr, stell zwei Absätze um!! Quod erat demonstrandum!

Vielen Dank für das Gespräch!

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Weniger Eigenlob, mehr Glaubwürdigkeit: Testimonials bei Maisberger

Kundenreferenzen oder neudeutsch Testimonials sind ein beliebtes Mittel der Meinungsbildung. Wer kennt nicht den Nespresso-Werbespot mit George Clooney oder den Werbefilm der deutschen Nationalmannschaft für Nutella, um nur zwei prominente Beispiele zu nennen. Ein Testimonial, das kann ein Star, aber auch ein Experte oder Kunde sein, stärkt das Vertrauen in ein Unternehmen und erzeugt im besten Fall große öffentliche Aufmerksamkeit.

Auch wir bei Maisberger nutzen diese Möglichkeit, um die Zufriedenheit unserer Kunden mit unserer Arbeit in Bild und Ton festzuhalten. Dabei machen wir unseren Kunden, anders als bei den vorher genannten Werbebeispielen und den meisten Promi-Testimonials, keine genauen Vorgaben darüber, was sie sagen sollen, denn schließlich wissen sie selbst am besten, was sie an der Zusammenarbeit schätzen. So wird das Ergebnis der geleisteten Arbeit für den Kunden festgehalten, was zusätzlich dabei helfen kann, neue Aufträge zu erhalten. Außerdem hilft ein positives Statement dabei, neue Kunden auf die Agentur aufmerksam zu machen. Nicht zuletzt ist ein positives Kunden-Feedback auch eine schöne Anerkennung für die geleistete Arbeit des Maisberger-Teams.

Vor kurzem war Sonja Reindl-Hager, Marketing Director CEMEA bei VMware, dem Experten für Virtualisierung und Cloud Computing, bei uns zu Gast. In dem Video, das schon bald auf unserer Homepage zu sehen sein wird, spricht Frau Reindl-Hager über ihre Erfahrungen aus der mehr als dreijährigen Zusammenarbeit mit Maisberger. Ihr Lob für das große fachliche Know-how der PR-Berater rund um IT-Themen, die guten Kontakte zu Wirtschafts- und Fachmedien sowie den Spaß bei der gemeinsamen Arbeit hat uns unheimlich gefreut.

Sonja Reindl-Hager, Marketing Director CEMEA VMware

Der gemeinsam mit keck.TV realisierte Videodreh bot für Trainees und Praktikanten eine prima Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Produktion zu werfen und zu sehen was in Sachen Eigen-PR alles möglich ist. Und fast noch spannender war es, zu hören, was Kunden wirklich haben wollen und zu schätzen wissen: den guten Mix aus Beratung und Umsetzung, fachlichem Know-how mit einem Schuss Lust an Neuem.

Testimonials sind also in mehrfacher Hinsicht ein gutes Instrument für PR in eigener Sache: Sie bauen effektiv Vertrauen in ein Unternehmen durch öffentliche Fürsprache auf. Anstatt sich selbst zu loben, was zwangsläufig immer ein wenig nach „Selbstbeweihräucherung“ aussehen würde, spricht der Kunde über die Zusammenarbeit, was ein viel objektiveres und authentischeres Bild erzeugt als es ein selbstgeschriebenes Unternehmensstatement je schaffen würde. Zudem bringen die unterschiedlichen Erfahrungsberichte und Gesichter Abwechslung auf die Website.

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Wenn Maisbergerlein reisen…

… dann meistens nicht zu ihrem Vergnügen, sondern zum Arbeiten. So kam auch ich vor Weihnachten in den Genuss meines ersten Termins bei einem Kunden. Ich war total aufgeregt nachdem ich von meinem Glück erfahren hatte. Meine erste Geschäftsreise!

Eine Zugfahrt, die ist lustig...

Eine Zugfahrt, die ist lustig...

Mitte Dezember sollte es also nach Heppenheim (besser bekannt als „Vettel“-Heim :-) ) gehen. Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg. Das Treffen war nämlich als Jahresabschlussmeeting geplant, d.h. für uns, das gesamte letzte Jahr Revue passieren lassen und die Erfolge unserer Arbeit herausarbeiten sowie das gemeinsame Vorgehen 2012 zu planen. Da wir 2011 wirklich viel geschafft haben dauerte die Zusammenstellung der Präsentation länger, als ich erwartet hätte. Viel länger. Das lag zwar teilweise auch an der Präsentation selbst, deren Layout wir bis ins kleinste Detail optimiert haben. Kein Kästchen und kein Absatz, kein Buchstabe oder Aufzählungszeichen tanzte aus der Reihe. Allein dafür hätten wir schon den PR-Oscar verdient. Noch viel cooler als das Layout war aber der Inhalt. Am Ende waren wir selbst ganz überrascht, wie viele Erfolge und Verbesserungen wir für 2011 vorzuzeigen hatten und die Ideen und Konzepte für 2012 hätten locker für mehrere Präsentationen gereicht. Warum wir uns dann wie für welche Konzepte entschieden haben bleibt allerdings Maisberger-Geheimnis. ;-)

Am Tag vor der Abreise waren ich und die Kollegin, mit der ich zu dem Meeting gefahren bin noch ziemlich lange im Büro, um die finalen Vorbereitungen zu treffen. Dazu gehört neben der Prüfung der Präsentation auf Rechtschreib- und Grammatikfehler auch so einfache aber wichtige Dinge wie einen Laptop vorbereiten und einpacken, die Abwesenheitsnotiz in Outlook einrichten und (ganz wichtig!!!) die Zugtickets ausgedruckt mitnehmen. Denn Schwarzfahren kann man selbstverständlich nicht über den Kunden abrechnen. In der Früh ging es dann endlich los, um 7.25 fuhr der Zug vom Münchner Hauptbahnhof ab nach Heppenheim. Auf der Zugfahrt konnte ich dann nochmal meinen Teil der Präsentation durchgehen und mich auf das bevorstehende Gespräch vorbereiten. Das Meeting selbst kam mir ein bisschen vor wie ein Referat, nur vor weniger Leuten und mit viel größerer Wirkung. Jeder von uns angesprochene Punkt wurde rege diskutiert und im Gespräch kamen noch mehr gute Ideen. Das Fundament guter PR-Arbeit liegt halt doch im Zusammenspiel von Kunde und Dienstleister. Ohne Input vom Kunden kann man keine PR betreiben und ohne Ideen vom PR-Berater kann der Kunde keinen sinnvollen Input liefern. Alles in allem haben wir das Baby (aka die Präsentation!) ganz gut geschaukelt. ;-)

Für mich war das Meeting  sehr hilfreich, ich konnte die Gesichter hinter den täglichen E-Mails und Telefonaten kennenlernen und durfte im sogenannten Showroom auch einen Blick auf die Produkte werfen, die ich bisher nur von Bildern kannte. Das nächste persönliche Treffen soll dann im Sommer bei Maisberger stattfinden, denn wir haben etwas, was Heppenheim nicht hat: einen Pool im Innenhof!

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Ein Gstanzl zur Weihnachtsfeier

Am Sillberghaus in Bayerischzell,
auf Ledercouch und Bärenfell,
mit Zimmern wie ein Puppenhaus,
genossen wir den Weihnachtsschmaus.

Am Donnerstag ging´s freudig los,
in einem Doppeldecker-Bus.
Auf zur ungewissen Feier,
wohin es ging, das wusste keiner.

Wurden mit Fackeln durch den Schnee geführt,
hoch droben wurd´ uns´re Leistung mit Glühwein gekürt.
Danach ging´s gleich mit der Show weiter,
Zwei Musikanten stimmten uns heiter.

Die hatten´s faustdick hinter den Ohren,
erzählten freche Witze ganz unverfroren.
Beim Essen konnten wir richtig schlemmen,
und dazu fleißig Rotwein stemmen.

Stundenlang sangen sie froh,
Gott sei Dank – denn wir Maisbergers konnten das wirklich nicht so.
Doch nicht nur sie haben uns unterhalten,
wir mussten auch selbst das Programm gestalten.

Jeder durfte sich ein Gstanzl überlegen,
die Texte waren teils echt verwegen.
Nicht nur dabei haben wir Tränen gelacht,
die „Neuen“ haben eine Aufführung gemacht.

Wir verkleideten uns als Engerl und Weihnachtsmänner,
und bewarben uns bei Maisberger als Weihnachtsbringer.
Es hat nicht wirklich gut funktioniert,
wir haben uns mit dem Gesang echt ganz schön geniert.

Die andren sagten zwar wir waren toll,
gelacht haben sie trotzdem, wie ihr euch vorstellt, voll.
Der Abend klang aus mit Musik, Tanz und Wein,
wir fanden´s echt alle wahnsinnig fein.

Am nächsten Morgen frisch und munter,
kamen wir zum Frühstück runter,
die Nacht wurde nicht durchgemacht,
des Hausherrn Ärger in Anbetracht.

Er hat uns einfach aufs Zimmer geschickt,
dadurch war die Stimmung ein bisschen geknickt.
Nichts desto trotz ging´s mit Feiern weiter,
bei Heidi und Anja im Zimmer war´s heiter.

In diesem Sinne ein Dank an unsere Chefs,
Herrn Pschera, Frau Faderl und auch Herrn Kvech,
dass sie uns die tolle Feier ermöglicht,
worüber bestimmt in 10 Jahren noch jeder hier spricht.





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